Brigitte van der Zanden
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Soziales und Pflege. Gesundheitsversorgung. Sozialer Bereich. Bildung. Wir alle haben dazu eine Meinung. Und wir alle kommen im Laufe unseres Lebens damit in Berührung. Ich auch. Für mich ist das eine herausfordernde, komplexe, spannende, vielschichtige und abwechslungsreiche Welt. Eine Welt, in der ich jeden Tag mit Freude arbeite: als Interim-Change-Managerin, Strategin, Problemlöserin, Beraterin, Programmmanagerin und Geschäftsführerin.
So oder so haben wir im Leben vieles gemeinsam. Als Bürgerin oder Bürger, Patientin oder Patient, Klientin oder Klient, Angehörige, Schülerin oder Schüler, Studierende, Fachkraft oder Mitarbeitende: Wir alle wollen, dass unser Leben so gut wie möglich gelingen kann. In allen Lebensbereichen.
Worum es mir geht
Dass Bürgerinnen und Bürger, Bewohnerinnen und Bewohner, Kundinnen und Kunden, Patientinnen und Patienten oder Klientinnen und Klienten im Mittelpunkt stehen, ist heute schnell gesagt. Es steht in Leitbildern, Visionen, Strategiepapieren und politischen Agenden. Gerade dadurch kann es aber auch zu einer leeren Formulierung werden.
Denn in der Praxis passen Lebenssituationen nicht sauber in eine einzelne Anlaufstelle, eine Regelung, eine Organisation, eine Gemeinde oder ein System. Die Fragen und Probleme von Menschen verlaufen oft quer durch die Strukturen, die wir geschaffen haben. Und genau dort entsteht Reibung.
Das ist nicht immer eine Frage von fehlendem Willen. Organisationen haben Aufträge, Zuständigkeiten, Grenzen und Mandate. Fachkräfte brauchen Spielraum, Klarheit und gute Rahmenbedingungen, um ihre Arbeit gut machen zu können. Manchmal muss zuerst die Organisation, das Team oder die Zusammenarbeit gestärkt werden, bevor Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten oder Klientinnen und Klienten davon etwas merken.
Am Ende muss die Frage aber bleiben: Für wen tun wir das, was merkt diese Person davon, und stimmt es noch in der Praxis?
An dieser Frage arbeite ich gern.
Was ich Ihnen zu bieten habe
Ich mag die Welt, in der ich arbeite. Organisationen, in denen Menschen nicht nur mit heute und morgen beschäftigt sind, sondern auch mit dem, was langfristig nötig ist. Orte, an denen Innovation und Kreativität keine schönen Worte bleiben, sondern zu tragfähigen Entscheidungen führen. Und Arbeitsumgebungen, in denen an etwas gearbeitet wird, das größer ist als die eigene Abteilung, Organisation oder das eigene System.
Wenn Sie genau das suchen, kann ich für Ihre Organisation von Bedeutung sein.
Ich bringe Richtung, Struktur und Fortschritt in komplexe Aufgaben in der Pflege, der Gesundheitsversorgung, Public Health, Wissenschaft und im sozialen Bereich. Das tue ich als Interim-Change-Managerin, Senior-Programmmanagerin, strategische Beraterin oder Geschäftsführerin. Ich habe Erfahrung in Geschäftsführung, Linienmanagement, Programmsteuerung und Zusammenarbeit auf Leitungsebene. Ich kann also nicht nur beraten oder Pläne entwickeln, sondern auch zeitlich befristet Verantwortung übernehmen für Menschen, Organisation, Entscheidungsprozesse, Umsetzung und Ergebnis.
Meine Stärke liegt darin, Inhalt, Richtung und Bewegung zusammenzubringen. Ich sehe gern neue Möglichkeiten, weiß aber auch, dass Erneuerung nur dann Wert hat, wenn sie auf Leitungsebene tragfähig, praktisch umsetzbar und bedeutsam ist für Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten, Fachkräfte und Organisationen. Veränderung verlangt dabei etwas von allen Beteiligten: zuhören und aussprechen, Raum geben und Verantwortung übernehmen, mitgehen und manchmal auch Grenzen setzen.
Wo Reibung entsteht, wird es interessant
Ich mag komplexe Fragestellungen, aber ich mag es nicht, Dinge unnötig kompliziert zu machen. Gerade dort, wo Politik, Praxis, Verwaltung, Forschung und Menschen aufeinandertreffen, wird sichtbar, was wirklich los ist. Dort entstehen oft die Fragen, die nicht in eine Abteilung, eine Organisation, eine Gemeinde oder ein System passen.
Ich schaue gern etwas weiter als bis zur ersten Frage. Probleme halten sich selten an die Grenzen, die wir organisatorisch gezogen haben. Das gilt für gesellschaftliche Fragen, Zusammenarbeit auf Leitungs- und Verwaltungsebene und Organisationsentwicklung, aber auch für Themen rund um Public Health, Pflege, Prävention und soziale Problemlagen.
Manchmal beginnt die Lösung damit, besser zu verstehen, wer was tut, wer wofür zuständig ist und wo Erwartungen, Interessen, Systeme und Verantwortlichkeiten aufeinandertreffen. Erst danach wird klar, ob sich etwas ändern muss oder ob es vor allem um Klarheit, Abstimmung und tragfähige Vereinbarungen geht. Und manchmal muss zuerst ausgesprochen werden, was zu lange geschwelt hat, damit Zusammenarbeit wieder professionell, klar und arbeitsfähig wird.
Ich bin neugierig, kreativ und beharrlich, wenn das Ziel stimmt. Manchmal bin ich auch eigenwillig genug, um weiterzufragen, was nötig ist, um dorthin zu kommen. Gute Absichten haben erst dann Wert, wenn sie auch in der Praxis funktionieren.
Etwas Zusätzliches: euregionale und europäische Expertise
Ich habe viel in euregionaler und europäischer Zusammenarbeit gearbeitet. Für mich ist das auch eine Art, auf konkrete gesellschaftliche Fragen zu schauen, etwa Public Health, Pflege, Prävention, Daten, Arbeitsmarkt, Mobilität und Krisenbewältigung.
Gerade die grenzüberschreitende Arbeit hat mich gelernt, über vertraute Muster hinauszudenken. In Grenzregionen wird schnell sichtbar, dass Politik, Finanzierung, Verantwortlichkeiten und Umsetzungspraxis nicht von selbst zusammenpassen. Was innerhalb eines Systems logisch erscheint, ist es für ein anderes System nicht automatisch.
Diese Perspektive ist auch bei nationalen, regionalen und lokalen Fragen wertvoll. Sie hilft mir, Systemgrenzen zu erkennen, Annahmen sichtbar zu machen und genau hinzuschauen, wie etwas wirklich funktioniert und was in der Praxis Wert schafft.
Diese Verbindung nehme ich in meine Arbeit mit. Nicht als Trick, sondern als Denk- und Arbeitsweise.
Forschend schauen
Ich bin von Natur aus neugierig und forschend. Ich will verstehen, wie etwas wirklich funktioniert. Warum machen wir es so? Für wen funktioniert es? Wo hakt es? Und warum bleibt etwas bestehen, auch wenn alle die Reibung sehen?
Meine Doktorarbeit zu Cross-Border Public Health passt zu dieser Art, auf Fragen zu schauen. Darin verbinde ich qualitative und quantitative Forschung mit Politik, Praxiserfahrung und Leitungs- und Steuerungskontext. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Aufgaben der öffentlichen Gesundheit zwischen verschiedenen Systemen praktisch umsetzbar werden. Das zeigt sich etwa beim Infektionsschutz, in der kommunalen und europäischen Politik, bei Bürgerbeteiligung, Demenz, Altersdepression, Risikoverhalten und Zusammenarbeit.
Diese Haltung prägt auch meine Arbeit in konkreten Aufträgen. Bei Fragen wie digitaler Pathologie, Obdachlosigkeit und Notunterkunft, Prävention, Zusammenarbeit zwischen Organisationen und europäischen Programmen suche ich die Stelle, an der Inhalt, Menschen, Struktur und Praxis aufeinandertreffen. Oft wird gerade dort deutlich, warum etwas funktioniert, ins Stocken gerät oder anders organisiert werden muss.
Professionelle Basis
Meine professionelle Basis liegt in Pflege, Gesundheitswissenschaften, Public Health, Forschung und strategische Zusammenarbeit.
Ich habe Pflege an der Hogeschool Enschede/Saxion und Gesundheitswissenschaften an der Universität Maastricht studiert, mit der Spezialisierung Gesundheitspolitik, Ökonomie und Management. Darüber hinaus habe ich unter anderem eine Lean-Black-Belt-Zertifizierung, WHO Leadership Training and Sustainable Development Goals (SDGs) sowie eine Weiterbildung in Themenzentrierter Interaktion absolviert, mit Fokus auf Führung, Gruppendynamik, Gruppenprozesse und Zusammenarbeit.
Als Geschäftsführerin von euPrevent war ich verantwortlich für Strategie, Organisationsentwicklung, Mitarbeitende, Finanzierung, Programme, Partnerbeziehungen sowie die Berichterstattung gegenüber Vorstand, Partnern und Fördergebern. Darüber hinaus habe ich umfassende Erfahrung in Programmsteuerung, europäischer Zusammenarbeit, Beratung auf Leitungs- und Verwaltungsebene, Forschungs- und Wissensinfrastrukturen sowie in der Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis.
Rollen und Netzwerke
Meine Arbeit spielt sich oft zwischen Organisationen, Regionen, Sektoren und Systemen ab. Deshalb habe ich im Laufe der Jahre nicht nur Programme und Aufträge durchgeführt, sondern auch viel in professionelle Netzwerke und Zusammenarbeitsstrukturen investiert.
Das tat ich auf verschiedenen Ebenen: regional, euregional, europäisch, auf Leitungsebene, programmatisch und operativ. Zum Beispiel als Vertreterin der Euregio Maas-Rhein im WHO Regions for Health Network, als Initiatorin des WHO Collaborating Centre an der Maastricht University, als Mitglied des Managementteams der Academische Werkplaats Publieke Gezondheid Mosa. Dabei handelt es sich um einen formellen Kooperationsverbund zwischen Universität und öffentlichem Gesundheitsdienst. Hinzu kamen Netzwerke wie EUREGHA und AEBR sowie meine langjährige Beratung zur europäischen Zusammenarbeit für Niederösterreich.
Auch näher an der Praxis habe ich langfristig an Zusammenarbeit und Programmentwicklung gearbeitet, unter anderem für Huis voor de Zorg, heute Burgerkracht Limburg. Gerade diese Kombination passt zu mir: zwischen Leitung, Politik, Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zu wechseln.
Netzwerken ist für mich keine Sammlung von Kontakten. Es bedeutet zu verstehen, wer wen braucht, wo Interessen aufeinandertreffen und wie Zusammenarbeit so organisiert wird, dass daraus auch wirklich etwas entsteht.